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Steigender Bedarf an Blutkonserven!
Jahr für Jahr benötigen die Krankenhäuser eine steigende Zahl von Blutkonserven. Blut und Blutprodukte sind vom Fortschritt der modernen Medizin heute nicht mehr wegzudenken. Ohne Blutprodukte wären schwerwiegende operative Eingriffe, die Versorgung von Schwerverletzten, die heilende Behandlung von Patienten mit Leukämie und Krebserkrankungen, Herzoperationen, Leber- und Nierentransplantationen und zahlreiche andere Heilmaßnahmen nicht möglich.

Der DRK-Blutspendedienst hat diese verantwortungsvolle Aufgabe, die Versorgung der Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit Blutbestandteilkonserven sicherzustellen, bisher erfolgreich bewältigen können. Doch schon jetzt machen sich erste Anzeichen bemerkbar, die darauf hinweisen, dass es in einigen Jahren nicht mehr selbstverständlich sein wird, ausreichend Blutkonserven zur Verfügung zu haben. Die weiterhin steigende Lebenserwartung älterer Menschen wirkt sich in großem Umfang auch auf den Bedarf an Blutkonserven aus. Dem gegenüber stehen jedoch die rückläufigen Spenderzahlen bei den Blutspendediensten.
Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut fehlen im Jahr 2030 rund zwei Millionen Liter Blut, das sind ca. ein Drittel des benötigten Bedarfs an Blutkonserven.
Dabei ist Blutspenden so einfach, außer einem kleinen Pieks spürt man fast nichts. Der Spender wird von Ärzten untersucht, von kompetentem Fachpersonal überwacht und nach der Spende beim Imbiss durch DRK-Helferinnen und -Helfer betreut.
Jeder Spender erhält kostenlos einen Unfallhilfe- und Blutspenderausweis, in den seine Blutgruppe mit Rhesusfaktor eingetragen wird. Das gespendete Blut wird auf übertragbare Infektionserkrankungen untersucht und von der Norm abweichende Laborergebnisse werden dem Hausarzt mitgeteilt. So hat die Blutspende als Gesundheitsvorsorge schon in vielen Fällen zur Früherkennung von Krankheiten beigetragen.
Blutspenden kann jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 68 Jahren (Erstspender bis 59), der mindestens 50 kg wiegt. Damit die Spende gut vertragen wird, sollte der Spender schon 2 - 3 Liter über den Tag verteilt getrunken haben. Zur Identifizierung wird ein gültiger Personalausweis, und – wenn vorhanden – ein Blutspendeausweis benötigt.
Blutspenden ist Hilfe auf Gegenseitigkeit, denn jeder kann in die Situation kommen selbst einmal Blut zu benötigen. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung benötigen einmal im Leben eine Blutkonserve.
Der DRK-Blutspendedienst ist auf Ihre Hilfe angewiesen. Gehen Sie zur Blutspende!
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