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KREUZDREHEND

Landeswettbewerb in Schweich 2009

Go west, this is what we‘re gonna do, go west…

Es begann alles am Freitag... Der Bus war zu früh, die Kinder „zu spät“  - also fast alles wie immer. Leider hatte „unser“ Busunternehmen keine Kapazitäten mehr frei, sodass wir gezwungen waren, ein anderes zu buchen. Einige Kids waren gut drauf und einige hatten gerade ein temporäres Tief zu bewältigen. *smile* Nach einer nicht enden wollenden Völkerwanderung zur Toilette ging es los in den Westen. In Schweich angekommen, fanden wir einen winzigen, aber schönen, Klassenraum vor: entweder wir schlafen in Schichten, in zwei Etagen oder in einem anderen Raum – wir entschieden uns für letzteres und zogen direkt wieder aus und um. Schlussendlich fanden wir alle einen Platz zum Schlafen: die „Rambazambas“ (Stufe II) und die „Jungen Hüpfer“ (Stufe I) samt Gruppenleiter in einem Raum im ersten OG und unsere mitgereisten Schiris im Schiedsrichterquartier.

Auf zum Futter fassen – doch halt, noch ein Novum vor Ort: Geschirrpfandmarken, die vor dem Essen gegen Teller und Co. eingelöst und anschließend wieder gegen Marken ausgetauscht wurden. Das ersparte uns zwar das Spülen, doch in der Zeit, die wir im Laufe des Wochenendes in der Schlange zum Ein- und Zurücktauschen verbracht haben, hätten wir unser Geschirr locker zehn Mal selbst spülen können. Der Abend klang gruselig und esoterisch aus und bescherte die eine oder andere Überraschung.

Samstag früh – der Tag der Entscheidung
Nach dem Frühstück starteten beide Gruppen direkt durch. Die „Jungen Hüpfer“ begannen mit Musisch-Kulturell. Hierzu mussten die Kinder ein Märchen auf moderne Art und Weise nacherzählen.

Auch für die „Rambazambas“ hieß es Theaterspielen. Sie entschieden sich für Schneewittchen und begeisterten die Schiris mit ihrer Aufführung… Doch der Reihe nach: Bei den Rambazambas begann der Wettbewerb mit RotKreuz Sozial und dem Verbändewickeln - dieses Mal einarmig und mit nur einer Schere bewaffnet.

Die Erste Hilfe-Aufgaben bestachen durch ihre detailreiche Ausstattung. Bei EH-Einzel in der Stufe I befand man sich in Szenarien in einer Feldküche auf dem Schulgelände. Ein Koch hatte sich heißes Wasser über die Beine geschüttet, ein andere hatte sich die Fingerkuppe abgeschnitten und ein dritter hatte mit dem „Schnitzel-weich-klopp-Hammer“ leider das eigentliche Ziel verfehl. EH-Einzel bei den Großen war ein bunter Rundumschlag über Wälder, Reitplätze und Fußgängerzonen. Es galt, einem Herrn mit Herzinfarkt die professionellen Retter an den richtigen Ort zu holen (wie gut, dass da im Wald so grüne Schilder rumhängen ) oder einer gestürzten Reiterin und einer verwundeten Polizistin zu helfen.

Nach dem Mittagessen war Sport Spiel angesagt. Fast zeitgleich liefen beide Gruppen bei dieser Aufgabe auf. Neben Pyramide-Bauen, Spendendosen-Memory-Spielen, Mitspieler-Tragen und Hindernisstaffel galt es auch, blind einen schwer verwundeten Softball auf einer Trage durch unwegsames Gelände zu transportieren.

Der Wettbewerbstag klang mit einem Kerbebesuch in Schweich und Karaoke aus…

Sonntag – jetzt wird’s spannend

Sonntag, der Tag der Abreise, des Aufräumens, des lange-im-Bus-sitzen-müssen, aber eben auch der Tag der Siegerehrung!

Die fand wie immer erst nach dem Groß-Reinemachen statt: Die Rambazambas, zum ersten Mal in ihrer Zeit in der Stufe II auf einem LaWett, erreichten einen guten achten Platz und den Bereichssieg in Musisch-Kulturell. Die Kleinen machten es wieder spannend und führten damit ihre Gruppenleiter an den Rand eines Nervenzusammenbruchs – der Name der Gruppe wollte und wollte einfach nicht fallen, ob man sie wohl vergessen hatte? Letztlich gelang der Gruppe es, zum zweiten Mal in direkter Folge, den ersten Platz zu erobern und dieses Jahr den Landesverband auf den Bundeswettbewerben zu vertreten!

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